Selbstliebe lernen

Selbstliebe

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Sich selbst lieben – Wo liegt das Problem?

„Liebe ist die Abwesenheit des Urteils.“ (Dalai Lama)

Wir kommen alle als reine Wesen zur Welt, die frei von Wertung und somit voller Selbstliebe sind. Wir lieben uns und unsere Umwelt. Warum beginnen wir einige Jahre später Bedingungen an unsere Selbstliebe zu stellen? Ein Grund ist die gut gemeinte Erziehung unserer Eltern. Um uns den gesellschaftlichen Regeln anzupassen, wird Liebe zum Tauschobjekt. „Wenn Du nicht brav bist, hat Dich die Mama nicht mehr lieb.“. Durch diese Konditionierung gehen wir mit der Einstellung durch das Leben, dass wir uns Liebe verdienen müssen. Wir meinen, wir müssten so und so aussehen, oder das und das geleistet haben, damit die Welt uns liebt. Wir machen uns auf die Suche nach Bestätigung in der Außenwelt. Doch kein Lob, keine Umarmung hilft etwas, wenn wir uns nicht selbst lieben. Hier kannst Du die Selbstliebe lernen.


So lernst Du, Dich selbst zu lieben!


Ändere Deinen Blickwinkel

„Die größte Entscheidung Deines Lebens liegt darin, dass Du Dein Leben ändern kannst, indem Du Deine Geisteshaltung änderst.“ (Albert Schweizer)

Zwei Menschen, die genau das selbe erleben, können daraus komplett unterschiedliche Schlüsse ziehen. Wenn zum Beispiel 2 Frauen am selben Tag 60 Jahre alt würden, könnte die eine daraus schließen, dass sie jetzt zu alt ist, um noch größere Anstrengungen auf sich zu nehmen, während die andere beschließt, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für eine Weltreise gekommen ist.

Der Unterschied liegt im Blickwinkel. Wenn wir uns selbst lieben lernen wollen, müssen wir Verantwortung für unseren Blickwinkel übernehmen.

Was passiert mit Dir, wenn Du scheiterst, einen Fehler machst? Sagst du dann: „Super! Wieder etwas gelernt!“, oder sagst du zu dir: „Ich bin ein Looser, alles was ich mache, läuft schief.“?

Ob Du es glaubst, oder nicht. Man kann aus jeder Situation etwas positives ziehen. Wie würde es sich auf Deine Selbstliebe auswirken, wenn Du in „Problemen“ nur noch „Herausforderungen“ siehst? Wenn aus „scheitern“ „lernen“ wird? Mache Dir bewusst, dass Du die Macht hast, jede Situation aus dem Blickwinkel zu sehen, der Dir am meisten Vorteile bringt.

Wenn Du vor einen Spiegel trittst. schaust Du dann auf Deine Defizite (die jeder Mensch hat), oder konzentrierst Du dich auf das, was Dir an Dir gefällt? Ist es nicht schon ein unendlich großes Geschenk, überhaupt einen Körper zu besitzen?

Im Alltag begegnen Dir unzählige Situationen, in denen Du dich darin üben kannst, einen positiven Blickwinkel zu gewinnen. Stelle Dir stets die Frage „Wie kann ich diese Situation am besten nutzen?“. Wenn Du Dir angewöhnst, positive Schlüsse aus den Ereignissen des Lebens zu ziehen, wird das Deine Selbstliebe in die Höhe katapultieren.


Zerstöre Deine negativen Glaubenssätze

„Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken formen wir die Welt.“ (Buddha)

Wir sind uns oft gar nicht darüber bewusst, was wir über uns denken. Jeder Mensch hat negative Glaubenssätze, nach denen er lebt und die es ihm erschweren, sich selbst zu lieben. Es ist wichtig, sich diese Glaubenssätze bewusst zu machen. Nur so können wir sie auf Wahrheit prüfen, auflösen und durch liebevollere Glaubenssätze ersetzen. Nur so können wir die Selbstliebe lernen.

Eine Übung für mehr Selbstliebe

Nimm Dir etwas Zeit, einen Stift und ein Blatt Papier. Es fühlt sich vielleicht ungewohnt an, Dir Dein Inneres so bewusst zu machen. Aber es ist ein hervorragender Weg, um mehr Selbstliebe und Lebensqualität zu erreichen.

Schreibe alle negativen Glaubenssätze auf, die Dir zu Dir einfallen. Es wichtig, dass Du diese konkret vor Dir hast und sie nicht nur im Unbewussten an Dir zerren. Ganz egal, wie blöd sich diese anhören, wie banal sie sind, wie brutal sie sind. Schreibe sie auf. Nimm Dir dafür genug Zeit.

Glaubenssätze können sein: „Ich kann nicht singen.“; „Ich bin hässlich.“; „Ich bin eine schlechte Mutter.“; „Niemand liebt mich.“; „Ich bin einsam.“…

Picke jetzt den Glaubenssatz heraus, der Dich am meisten an Deiner Selbstliebe hindert. Schreibe ihn erneut auf und beantworte dazu folgende Fragen schriftlich:

  1. Stimmt dieser Satz so, wie ich ihn aufgeschrieben habe überhaupt? Fällt mir etwas ein, dass ihn widerlegt?
  2. Welche negativen Auswirken hat dieser Glaubenssatz auf meine Selbstliebe und auf meine psychische und körperliche Gesundheit?
  3. Welche positiven Auswirkungen hätte es, wenn ich diesen Glaubenssatz auflöse und durch einen liebevolleren ersetze?

 

Die Fragen lösen eine Erschütterung in Deinem Unterbewusstsein aus. Der Zweifel ist gesät. Es fällt Dir jetzt immer leichter, eine positive Haltung an den Tag zu legen. Sei nicht zu streng mit Dir, wenn Du es nicht in kurzer Zeit schaffst, Dich selbst zu lieben. Du läufst wahrscheinlich seit vielen Jahren mit Deinen negativen Glaubenssätzen durch das Leben und handelst danach. Nutze die Fragen, um diese Glaubenssätze aufzulösen und neue Glaubenssätze voller Selbstliebe zu schaffen.

Du denkst vielleicht: „Ich bin aber wirklich eine schlechte Mutter.“ und hältst es für anmaßend Deinen Kindern gegenüber, Dich als gute Mutter zu fühlen. Mache Dir bewusst: Wenn Du eine bessere Mutter werden willst, benötigst Du die richtige, positive Geisteshaltung. Wenn Du lernst, Dich selbst zu lieben, kannst Du auch Liebe an Andere geben. Die Rolle der Mutter ist hier nur ein Beispielt. Das gilt auch für Dich als Tochter, Bruder, Ehepartner, Kollege usw.


Liebevolle Glaubenssätze integrieren

„Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünscht für diese Welt.“ (Mahatma Gandhi)

Sind die negativen Glaubenssätze in Frage gestellt, geht es darum, neue, positive Glaubenssätze zu integrieren. So lässt sich eine Veränderung von der Selbstkritik zur Selbstliebe umsetzen. War Dein Glaubenssatz früher noch „Ich mag mich selbst nicht besonders“, sollte Dein neuer Glaubenssatz heißen: „Ich liebe mich selbst!“. Um diesen Satz in Dein autonomes Nervensystem „einzumassieren“, musst Du ihn häufig wiederholen. Integriere Deine Selbstliebe fest in Deinen Alltag.

Sage Dir jedes Mal, wenn Du vor einen Spiegel trittst, wie sehr Du Dich selbst liebst. Das fühlt sich anfangs etwas eigenartig an. Allerdings fühlt sich alles, was ungewohnt ist, eigenartig an. Lass Deine Selbstliebe zu Gewohnheit werden!

Überhäufe Dich auch im Alltag mit liebevollen Gedanken. Wie oft denken wir an unangenehme Situationen, die eigentlich der Vergangenheit angehören? Jedes Mal, wenn Du dich dabei erwischt, negativen Gedanken nachzugehen, korrigiere Dein Denken mit Deinen Affirmationen der Selbstliebe.

Affirmationen sind ein mächtiges Werkzeug. Lerne hier, wie Du Affirmationen effektiv nutzen kannst.

Schreibe Dir Deinen neuen Glaubenssatz auf und beantworte folgende Fragen:

  1. Welche Vorteile habe ich, wenn ich nach diesem Glaubenssatz lebe?
  2. Welche Nachteile habe ich, wenn ich nicht nach diesem Glaubenssatz lebe?
  3. Was kann ich tun, um gemäß meinem neuen Glaubenssatz zu handeln?

 

Stelle Dir folgende Fragen zum Thema Selbstliebe:

  1. Welche Auswirkungen auf mein Leben hat es, wenn ich mich selbst liebe?
  2. Welche Auswirkungen auf mein Leben hat es, wenn ich mich nicht selbst liebe?
  3. Was kann ich tun, um den Satz „Ich liebe mich selbst“ in meinen Alltag zu integrieren?
  4. Wie würde ich handeln, wenn ich mich selbst lieben würde?


Handle wie jemand, der sich selbst liebt!

„Fake it till you make it.“ (englische Redensart)

Positiv denken ist gut und richtig, um sich selbst lieben zu lernen. Aber das Handeln wirkt noch stärker auf unser Gehirn und kann somit schneller Veränderung in unserer Wahrnehmung einleiten.

Finde heraus, was Dir wirklich gut tut und übe diese Tätigkeiten regelmäßig aus.

Wer sich selbst und seinen Körper liebt, der treibt Sport bzw. bewegt sich regelmäßig. Man muss wirklich kein Leistungssportler sein, um sich selbst lieben zu können. Aber man muss seinen Körper und seine Gesundheit Wert schätzen und das schließt regelmäßige Bewegung mit ein.

Joggen kann wirklich Balsam für die Seele sein, wenn man sich nicht übernimmt. Aber auch regelmäßige Spaziergänge können sich sehr positiv auf die Selbstliebe auswirken. Ein Trick, um den inneren Schweinehund zu besiegen, ist die Anmeldung in einem Fitnessstudio. Sobald Du Geld für etwas ausgibst, misst Du dieser Sache Wert bei. Das zwingt Dich dazu, entsprechend zu handeln. Verpflichtungen einzugehen ist eine hervorragende Methode, um rasche Fortschritte auf dem Weg zur Selbstliebe zu machen. Verpflichtungen können sein, sich an einem Yoga-Kurs oder Meditations-Kurs anzumelden. Oder Du meldest Dich gleich bei einem Selbstliebe-Kurs an. Das garantiert Dir, dass du Dich weiterhin mit diesem extrem wichtigen Thema beschäftigen wirst und gibst deinem Unterbewusstsein ein klares Signal, dass Du es Dir Wert bist.

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Gesunde Ernährung ist ein Thema, mit dem Du Dich auf dem Weg zur Selbstliebe unbedingt befassen solltest. Frage Dich einfach selbst: „Wie ernährt sich jemand, der sich selbst liebt?“. Versuche möglichst wenig Lebensmittel zu Dir zu nehmen, die Deinem Körper schaden. Nehme die die Zeit, um gesund zu kochen. Das gibt klare, positive Signale an Dein Unterbewusstsein und hilft Dir somit, Dich selbst zu lieben.